Welche Dokumente braucht man für den Pferdetransport?
Vor jeder Fahrt, ob mit einem professionellen Transporteur oder gemeinsam unter Privatleuten, muss ein Pferd mit den richtigen Dokumenten reisen. Hier die Punkte, die Sie prüfen sollten, in Frankreich wie im Ausland.
Das Identifizierungsdokument ist immer Pflicht
Jedes Pferd muss gekennzeichnet sein und mit seinem Identifizierungsdokument reisen (in Frankreich die SIRE-Karte, oder der Equidenpass für ein Pferd, das anderswo in Europa geboren wurde oder gehalten wird). Dieses Dokument begleitet das Tier überall hin, auch auf einer kurzen Fahrt. Ohne das Dokument sollte kein Transport stattfinden, ob professionell oder nicht.
Ein gewerblicher Transport braucht einen zugelassenen Transporteur
Sobald ein Pferdetransport gegen Bezahlung erfolgt, gilt die europäische Verordnung zum Schutz von Tieren beim Transport: Der Transporteur braucht eine Zulassung für den Transport lebender Tiere, seine Fahrzeuge müssen für diese Art von Transport zugelassen sein, und der Fahrer muss einen Befähigungsnachweis besitzen. Genau das prüft Cavalotrans, bevor ein Transporteur aufgenommen wird: Lizenz, Fahrzeugzulassung und Berufshaftpflichtversicherung.
Für eine Auslandsfahrt planen Sie mehr ein
Eine Fahrt in ein anderes Land der Europäischen Union oder darüber hinaus kann zusätzlich zum Identifizierungsdokument ein tierärztliches Gesundheitszeugnis erfordern. Die Fristen dafür hängen vom Zielland ab und davon, ob der Transport gewerblich ist oder nicht. Die sicherste Regel: Wenden Sie sich mehrere Wochen vor der Abfahrt an Ihren Tierarzt oder an die zuständige Behörde (in Frankreich die DDPP, die Direction départementale de la protection des populations), um die genauen Dokumente zu erfahren. Diese Regeln können sich ändern.
Und bei einer Fahrt unter Privatleuten?
Das Identifizierungsdokument bleibt unverzichtbar, auch wenn zwei Besitzer die Fahrt ohne professionellen Transporteur teilen. Die Zulassungspflichten für Transporteure gelten dagegen nicht in gleicher Weise, solange für den Transport selbst nichts bezahlt wird. Das ist einer der Gründe, warum eine geteilte Fahrt für einen gelegentlichen Transport eine einfache Lösung bleibt.
Dieser Artikel gibt allgemeine Anhaltspunkte. Er ersetzt nicht die Rückfrage bei Ihrem Tierarzt oder der zuständigen Behörde für Ihre konkrete Fahrt.
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